Mitmachen

Mach die Welt premium

Premium wurde sozusagen aus Versehen von Konsumentinnen gegründet, und ist so auch immer schon von diesen entwickelt und verbreitet worden. Wenn du die Premium-Getränke also irgendwo haben möchtest, dann setzt dich also am besten selber dafür ein, dass das auch geschieht. Wir haben zusammen ein Modell ausgearbeitet, dass diese Arbeit in einem gewissen Umfang entlohnt.

Im folgenden könnt ihr lesen, wie wir zusammenarbeiten können und einschätzen was ihr selbst leisten könnt und mögt. Tipps uns Hilfe aus der Region ist für uns wertvoll, denn ihr kennt die passenden Läden und Festivals und co. So kann jede ihre Stadt Premium machen!

Tippgeberinnen

Die einfachste Art der Beteiligung: Ihr gebt uns Tipps, in welchen Läden Premium Getränke zu haben sein sollte. Die speichern wir, und sobald sich jemand findet der/die sich vor Ort kümmern würde, wissen wir zumindest schonmal wo. Danke!
Einen Flaschen-Anteil gibt es hier noch nicht, weil noch keine Flaschen bewegt wurden. Sorry. Du kannst aber beim Tipp-geben sagen, dass dein Kontakt gespeichert werden soll; dann würden wir später mal fragen, ob es weitere Tipps gibt oder ob du in die nächste Gruppe willst:

Starterinnen

Hier wirds konkret: Du gehst in einen Laden, der entweder von dir oder durch eine Tippgeberin empfohlen wurde, und überzeugst ihn davon Premium-Getränke ins Programm zu nehmen. Je nach Ausgangslage (also ob es in der Stadt schon eine Händlerin gibt usw.) geben wir dir dafür den passenden Leitfaden und Musterflaschen, dann musst du „nur“ noch hingehen 🙂 und mit Premium überzeugen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, deswegen gibt es dann eine Dankeskiste, oder wir spenden das Geld dafür an ein Ziel deiner Wahl (24,63€ brutto mit Pfand, oder du nimmst es selbst) für deine Hilfe von uns.
Ohne Starterinnen wird nichts gestartet, also ist diese Rolle enorm wichtig. Ihr habt Premium quasi in der Hand, aber nicht jede/r möchte oder kann dauerhaft was beitragen, also geht es eben auch „nur“ einmalig. Die regelmäßige Betreuung wäre dann ggf. das nächste Level:

Sprecherinnen

Diese Rolle soll eine relativ regelmäßige „Kundenbetreuung“ leisten, also die gestarteten und ggf. schon vorhandenen Läden übernehmen, alle paar Wochen mal besuchen oder anders Kontakt halten, als Schnittstelle in beide Richtungen fungieren und Neuigkeiten austauschen, ggf. Läden mit Material versorgen, ggf. Probleme und Wünsche aufnehmen, Tipps und Anstöße für Neues geben usw. … Lohn ist hier ein fester Anteil je bewegter Flasche von 5 Cent bei Premium-Cola und 3 Cent bei Premium-Bier, also 1,20 bzw. 72 Cent je Kiste, die du annehmen oder spenden lassen kannst. Mit Lieferungen hat diese Rolle übrigens fast nichts zu tun, die lassen wir soweit möglich über professionelle Getränkehändler laufen, es geht also „nur“ um die Kundenpflege. Natürlich wollen wir diese regelmäßigen Sprecherinnen dann auch kennenlernen.
Wenn sich keine Sprecherinnen finden lassen, können wir mit dem Anteil zumindest eine Fern-Betreuung sichern; schöner ist natürlich jemand persönlich vor Ort.

Zur Zeit suchen wir z.B. hier und an vielen weiteren Orten noch dringend Sprecherinnen:

Bremen, Leipzig, Dresden, Zürich, Bern, Basel,-Braunschweig, Bielefeld/Paderborn, Fulda, Göttingen, Kassel, Dortmund/Herne/Bochum, Osnabrück, Münster, Essen/Duisburg, Gießen, Passau, Deggendorf, Straubingen, Regensburg, Landshut, Ulm, Lindau/Bodenseeregion, Schwerin, Neubrandenburg…

Gebietsbetreuerinnen

Gebietsbetreurinnen sind die zentrale Anlaufstelle für alle Sprecherinnen und Händlerinnen aus einem Postleitzahlgebiet und sorgt dafür das alles flutscht 😉 Die Gebietsbetreuerin hat den Überblick über das Postleitzahlgebiet, kennt die Sprecherinnen, Großhändlerinnen und Händlerinnen in den einzelnen Städten und steht mit allen im stetigen Austausch. Diese Arbeit besteht aus vielen Koordinations- und Organisationsaufgaben. Es werden viele Mails geschrieben, Infos weitergereicht, Zahlen analysiert und dokumentiert und Telefonate geführt. Wenn es irgendwo Probleme gibt muss sie nachfragen wo es hakt und gegebenfalls vermitteln. Die Arbeit der Gebietsbetreuerin umfasst ca. 10-15 Wochenstunden und wird nach aktuellem Einheitslohn bezahlt und vom Home Office (oder wo auch immer du gerne Arbeiten magst- wir haben ja kein Büro) verrichtet. Im regelmäßigen Austausch mit anderen Gebietsbetreuerinnen und Organisatorinnen werden Probleme besprochen oder neue Ideen geteilt. Die Gebietsbetreuerin muss nicht in dem zu betreuenden PLZ Gebiet wohnen- jedoch vereinfacht das die Arbeit erfahrungsgemäß etwas und erleichtert Besuche.

Wo aktuell Gebietsbetreurinnen gesucht werden findest du unter Kontakt heraus. Wenn du dich für diese Aufgabe interessiert dann kontaktiere unsere erste Anlaufstelle und hole dir weitere paar Infos.

Warum machen wir das / wird Premium jetzt beliebig?

Premium hat eine relativ gute virtuelle Bekanntheit, was u.a. an unseren gelebten Ideen von nachhaltigem Wirtschaften liegt. Wir haben aber relativ wenige Leute, die Premium in passende Läden bringen – bisher haben wir es denen auch relativ schwer gemacht mit fehlender Hilfestellung und Betreuung. Das Mitmachen soll nun einfacher werden, auch weil wir glauben, dass mittlerweile weniger Kontrolle nötig ist: unpassende = nur kommerzfixierte Gastronomen werden Premium ganz von selbst nicht mögen. Der Zugang für ähnlich denkende Leute und vor allem Konsumentinnen muss aber einfacher werden, also auch die Verbreitung gestärkt werden. Dafür brauchen wir euch Kundinnen… nehmt gern mit uns Kontakt auf.

Danke!

Kollektivistinnen

Das Premium-Kollektiv umfasst theoretisch alle, die in irgendeiner Weise beteiligt sind: Herstellerinnen, Spediteurinnen, Händlerinnen, Gastronominnen und insbesondere auch Konsumentinnen. Jede die mal eine Flasche getrunken hat, ist ein Beteiligte und kann mitlesen sowie mitreden. Deshalb wollen wir bewusst jeder die Möglichkeit dazu bieten. Fast.

Praktisch lassen wir nur Menschen ins Kollektiv (als Mitgliederinnen in unserem online-Forum), die mindestens eine vorhandene Kollektivistin persönlich kennengelernt haben (was sowieso geschieht wenn man miteinander arbeitet) und für okay befunden wurden. Immerhin öffnen wir z.B. unser Bankkonto, da kann man schon einen Kontakt verlangen, der auch mit Vor- und Nachnamen hinterlegt ist.

Wozu diese Einschränkung? Premium bewegt sich in einem Markt, dessen Mechanismen wir weitgehend ablehnen. Es gibt einige Unternehmen, die gezielt Läden ihrer Mitbewerberinnen über WKZ, Listungsgebühren, „Frei“ware (als ob die frei entstünde; sie wird vielmehr von vorhandenen Kundinnen mitgetragen), Rabatte, Sponsoring, Platzierungszuschläge und sonstwas abwerben. Ein schmutziges Geschäft, manche Gastronominnen oder Kulturschaffende brauchen diese Unterstützung andererseits auch, aber wir wollen und können da nicht mitspielen. Also wäre es Harakiri, jeden reinzulassen oder z.B. (wie es oft gewünscht wird und sicher praktisch wäre) alle Zahlen oder Läden öffentlich anzuzeigen.

Natürlich arbeiten wir auch mit Partnerinnen gut zusammen, die an anderer Stelle Wettbewerberinnen sind und sich evtl. mit Premium-Infos gegenseitig Schwierigkeiten machen könnten. Die meisten Partnerinnen denken ähnlich wie wir und würden das nicht tun, aber man weiß nie. Deshalb ist z.B. auch unser Logistik-Netzwerk nicht öffentlich, damit durch uns keine Wettbewerbsverschärfung entstehen kann. 

Soweit die vorsichtige Seite. Wir arbeiten aber auch mit Leuten zusammen die zum Teil sogar eine ebenfalls koffeinstarke Cola machen, inkl. Logistik-Hilfe und sogar Läden-Empfehlungen, was nicht nur entspannt ist sondern auch langfristig clever (denken wir): Miteinander kommt man immer weiter als gegeneinander, und dazu sind nicht einmal schriftliche Verträge nötig, Premium hat bisher keinen einzigen…

Langer Rede kurzer Sinn: alles was auf dieser Seite an öffentlichen Infos steht, ist schon eine Menge und reicht normalerweise für das normale Interesse sowie die individuell investierte Energie. Wer eine neutrale Kundin, Beteiligte oder Partnerin ist und keine bösen Interessen verfolgt, kann gerne ins Kollektiv um bei allem mitzulesen und mitzureden. Kennenlernen ist aber nötig; einfach melden unter Kontakte.